Rückruf: Hersteller ruft „nephea“ diätische Säuglingsnahrung zurück

Das metaX Institut für Diätetik GmbH informiert über den Rückuf einiger Chargen der Produkte nephea Infant und nepheaHD Infant. Der Rückruf wird nach Unternehmensangaben vorsorglich in Abstimmung mit der zuständigen Lebensmittelbehörde durchgeführt. Bei den Produkten nephea Infant und nepheaHD Infant handelt es sich um Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Es sind eiweißreduzierte, elektrolytdefinierte Trink- und Sondennahrungen zum Diätmanagement bei chronischer Nierenerkrankung bei Säuglingen im 1. Lebensjahr. 

Wie das Unternehmen mitteilt, gibt es Hinweise, dass eine mikrobielle Verunreinigung der oben genannten Chargen nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Säuglinge mit einem Geburtsgewicht unter 2500 g und immunologisch schwache Säuglinge könnten erkranken

Negativ fällt auf, dass der mögliche Erreger nicht benannt wird!! Im Falle einer notwendigen ärztlichen Behandlung des Babys fehlen so wichtige Informationen

Inzwischen wurde der Erreger in einer Zweiten Presseinformation benannt. Es handelt sich um Cronobacter sakazakii (infos dazu untenstehend!)

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Produkt: nephea Infant
Charge: N/8016-INF
MHD: 16.01.2019

Produkt: nephea Infant
Charge: N/8038-INF
MHD: 07.02.2019

Produkt: nepheaHD Infant
Charge: NHD/8061-INF
MHD: 02.03.2019

Die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) befinden sich am Dosenboden

Andere Produkte der Firma metaX Institut für Diätetik GmbH sind nicht betroffen.

Kundenservice
Service-Telefon: 00800 – 9963829 (gebührenfrei aus A, D, NL)
Notfall-Telefon: 06031 – 166 7222

Die Produkte der betroffenen Chargen können direkt entsorgt, an die Bezugs-Apotheke zurückgegeben oder unfrei an folgende Adresse gesendet werden:

metaX Institut für Diätetik GmbH
Vertriebszentrum Burgheim
Kreuterstrasse 14
86666 Burgheim/ Straß
Germany

Cronobacter sakazakii

Cronobacter sakazakii kann bei Säuglingen Blutvergiftungen (Sepsis), Hirnhautentzündungen (Meningitis) und nekrotisierende Enterokolitis, eine gefährliche Darmerkrankung, verursachen. Die eher selten vorkommende Infektion kann über die Säuglingsnahrung erfolgen, so wurde Cronobacter sakazakii in Milchpulver nachgewiesen. Über Vorkommen und Lebensweise in freier Umwelt ist von dem Bakterium wenig bekannt.

Quelle: wikipedia.de

 

 

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ÖKO-TEST App Eltern: Test Kindermilch – Unnötig und mit Schadstoffen belastet

ÖKO-TEST hat für die App Eltern im März elf Kindermilche untersucht. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Die Produkte sind nicht nur völlig unnötig, sondern auch mit Mineralöl und umstrittenen Zusätzen wie Phosphaten belastet. Die Bestnote im Test ist ein „ausreichend“. Alle anderen Produkte kommen nicht über ein „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ hinaus.

Kinder trinken gerne Milch. Das wissen auch Hersteller von Babyprodukten und verkaufen daher „Milch“ in Pulverform, die speziell für Kinder ab dem zwölften Monat gedacht ist, sogenannte Kindermilch. Diese ist mit diversen Vitaminen und Mineralstoffen in teilweise sehr hohen Mengen angereichert. „Völlig unnötig.“ So urteilt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Denn Kinder sind bei einer ausgewogenen Ernährung ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt.

ÖKO-TEST hält nichts von der Produktkategorie „Kindermilch“. Um aber auszuschließen, dass neben den unnötigen Zusätzen nicht auch noch schädliche Inhaltsstoffe die Laune verderben, hat ÖKO-TEST elf Produkte ins Labor geschickt und auf Mineralölbestandteile, Fettschadstoffe, die Keimbelastung und auf Chlorat untersuchen lassen. Da die Deklaration von Baby- und Kleinkindprodukten besonders wichtig ist, haben sich Experten die Verpackungen ganz genau angesehen. Fehlende Warnhinweise, falsche Nährwerteinheiten, übertriebene Gesundheitsversprechen oder Werbung mit Selbstverständlichkeiten haben sie dokumentiert.

Mehr als ein Milligramm gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH/POSH) pro Kilogramm Produkt enthalten zehn der elf Kindermilche. Nur ein Produkt ist fast frei von den Mineralölbestandteilen, die sich im Fettgewebe und in der Leber anreichern und in Tierversuchen zu Organschäden geführt haben.

Alle anderen enthalten zum Teil „sehr stark erhöhte“ Gehalte an MOSH bzw. POSH. Erstere können bereits bei der Ernte der Rohstoffe oder während der Produktion in die Kindermilch gelangen. POSH dagegen gehen aus Kunststoffen, die Hersteller häufig in Verpackungsbarrieren einsetzen, ins Lebensmittel über. Die Ironie: Diese Verpackungsbarrieren sollen unter anderem verhindern, dass MOSH aus der Altpapierverpackung auf das Kindermilch-Pulver übergehen. POSH lassen sich in der Analytik schwer von MOSH trennen. Es ist daher wahrscheinlich, dass sie sich ähnlich wie MOSH verhalten. Wir werten daher alle gesättigten Kohlenwasserstoffe gleichermaßen ab.

Fettschadstoffe in einem Produkt: Palmöl gilt als besonders anfällig für die Bildung von Fettschadstoffen während der Raffination. Umso erstaunlicher ist, dass in unserem Test gerade das Produkt diesbezüglich negativ auffiel, das als einziges Produkt kein Palmöl enthält. Dieses enthält demnach zu viele Glycidyl-Fettsäureester, aus denen im Körper Glycidol entsteht. Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft den Stoff als wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen ein.

Holle Bio Folgemilch 4, ab dem 12. Monat:
Das Holle-Produkt ist eines von zwei Bio-Produkten im Test. Besser schneidet es dadurch aber nicht ab. Zwei Noten Abzug gibt es – wie bei allen anderen Produkten auch – für den nicht vorhandenen Nutzen des Produktes für ein gesundes Kleinkind. Die analysierten MOSH-POSH-Gehalte stufen wir außerdem als „stark erhöht“ ein. Auch die Deklaration lässt noch zu wünschen übrig. Der Anbieter wirbt damit, dass das Produkt frei von Farb- und Konservierungsstoffen ist. Diese Zusätze sind in Bio-Produkten ohnehin nicht erlaubt. Außerdem ist uns der Hinweis in der Zubereitungsanleitung nicht deutlich genug, dass das Pulvergetränk dem Kind in der Tasse gegeben werden soll.

Gesamturteil: ungenügend

Außerdem setzten die Hersteller in neun der elf Produkte Phosphate zu. Diese dienen in Lebensmitteln häufig als Stabilisatoren oder Säureregulatoren. Phosphatzusätze stehen aber in der Kritik, da zu viel davon den Nieren schaden kann und sie auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Dass es auch ohne geht, zeigen nur zwei Hersteller im Test.

Bebivita Kindermilch 1, ab dem 12. Monat:
Da kommt einiges zusammen: Mineralölbestandteile, Phosphate, Aroma und Mängel bei der Deklaration. Die von uns getestete Kindermilch von Bebivita sollten Sie unbedingt im Regal stehen lassen. Als einziges Produkt ist die Kindermilch außerdem mit so hohen Werten an Fettschadstoffen belastet, das wir sie abwerten. 

Gesamturteil: ungenügend

Den Test gibt es ab sofort in der ÖKO-TEST App Eltern zu kaufen. Die Installation der App ist kostenlos – es gibt sie im Google Play Store und im Apple App Store. Außer wöchentlich neuen Tests gibt es in der App mehr als 200 kostenlose Ratgeberartikel zu den Themen Schwangerschaft, Pflege, Ernährung, Erziehung und Gesundheit, zudem Rückrufe und Warnungen zu Kinderprodukten per Push-Nachricht.

Weitere Informationen zur App erhalten Sie hier: 

ÖKO-TEST App Eltern >  

Quelle: ÖKO-TEST
Internet: www.oekotest.de

Produktabbildungen: ÖKO-TEST Verlag GmbH

 




Rückruf: Rossmann ruft viele „Babydream“ Milchnahrungen zurück

Aktuell ruft der französische Molkerei-Konzern Lactalis weltweit verschiedene Baby-Milchnahrungen zurück, wegen des Verdachts der Verunreinigung durch Salmonella Agona Erreger. Zwischen ROSSMANN Deutschland und Lactalis besteht bezüglich der betroffenen Produkte seit November 2016 keine Lieferantenbeziehung mehr. Zuvor produzierte das französische Unternehmen für die ROSSMANN-Marke Babydream Milchnahrungen. Im Rahmen des Rückrufes hat Lactalis bestätigt, dass alle jemals für ROSSMANN hergestellten Milchnahrungsprodukte stets einwandfrei waren und es keinen Verdacht einer Verunreinigung gab.

Sämtliche von Lactalis produzierte und betroffene Babydream-Milchnahrung wurde zuletzt Mitte 2016 hergestellt. Der letzte Verkauf eines Babydream-Produkts dieser Herstellung erfolgte Mitte 2017. Heute befinden sich daher keine dieser Milchnahrungs-Produkte mehr in den ROSSMANN-Filialen oder Lägern. Seit Ende 2016 werden die Babydream-Milchnahrungen in Deutschland von einem anderen, ebenfalls namhaften Markenhersteller, produziert. Die Produkte unterscheiden sich hinsichtlich ihres Aufdrucks „Hergestellt in Deutschland“ und „Hergestellt in der EU“ – sie erkennen die neuen Produkte an dem Aufdruck „Hergestellt in Deutschland“.

Artikel, gekennzeichnet mit „Hergestellt in EU“
nicht mehr verwenden!


Artikel, gekennzeichnet mit „Hergestellt in Deutschland“
sind nicht betroffen!

 

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EAN Produktbezeichnung
4305615319308 BABYDREAM ANFANGSMILCH PRE 500G
4305615464749 BABYDREAM ANFANGSMILCH PRE 500G
4305615319292  BABYDREAM ANFANGSMILCH 1 500G
4305615464756  BABYDREAM ANFANGSMILCH 1 500G
4305615319322  BABYDREAM FOLGEMILCH 2 500G
4305615464763  BABYDREAM FOLGEMILCH 2 500G
4305615319339  BABYDREAM FOLGEMILCH 3 500G
4305615464770  BABYDREAM FOLGEMILCH 3 500G
4305615319346  BABYDREAM KINDERMILCH 500G
4305615464787  BABYDREAM KINDERMILCH 500G

Milchnahrungen in Deutschland unterliegen strengen gesetzlichen Kriterien. ROSSMANN arbeitet mit unabhängigen Laboren zusammen, die Qualitätskontrollen der Babydream-Milchnahrungen durchführen. Die von ROSSMANN geprüften Babydream-Milchnahrungs-Produkte entsprachen allen gesundheitlichen Anforderungen.

 

Die Firma Lactalis hat sich in Abstimmung mit den französischen Behörden dazu entschlossen, alle Milchnahrungen, die in dem betroffenen Werk Craon hergestellt wurden, vorsorglich zurückzurufen. ROSSMANN schließt sich diesem Vorgehen an. 

Rossmann bittet daher Kunden alle Babydream-Milchnahrungsprodukte mit dem Hinweis „Hergestellt in der EU“ nicht mehr zu verwenden und in die nächstgelegene ROSSMANN-Filiale zurück zu bringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich ohne Vorlage des Bons erstattet.

 


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Rückruf: Chlorat – dm-drogerie markt ruft Babynahrung zurück

dm-drogerie markt ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „babylove dm-drogerie markt Erdbeere & Himbeere in Apfel 190g, nach dem 4. Monat“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.07.19.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist leicht auf dem Deckelrand zu erkennen. Grund für den Rückruf: Bei Eigenkontrollen wurden in einem Gläschen Rückstände eines chlorhaltigen Reinigungsmittels gefunden. Dieser Rückruf erfolgt, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch weitere Gläschen mit dem oben genannten MHD erhöhte Chloratwerte aufweisen könnten.

achtungBetroffener Artikel


Artikel: babylove Erdbeere & Himbeere in Apfel
Inhalt: 190g
Altersempfehlung: nach dem 4. Monat
Mindesthaltbarkeitsdatum 05.07.19

Erst vor kurzem hatte dm wegen Gummi-Abriebpartikel das „babylove Früchteallerlei mit Vollkorn“ zurückgerufen

Chlorat kann in Lebensmitteln infolge der Verwendung von gechlortem Wasser bei der Lebensmittelverarbeitung bzw. der Desinfektion von Lebensmittelverarbeitungsanlagen vorkommen. Eine erhöhte Chlorat-Aufnahme an einem einzigen Tag könnte beim Menschen insbesondere die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen einschränken und zur Hemmung der Jodaufnahme führen.

Kunden werden gebeten, das Produkt mit oben genanntem MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen bzw. zu entsorgen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten. so dm in einer Mitteilung

Produktabbildung: dm-drogerie markt

Information zu Chlorat

Chlorat kann sich bei bestimmten Personen auf die Funktion der Schilddrüse auswirken.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – EFSA gibt dazu Informationen. Eine längerfristige Exposition gegenüber Chlorat in Lebensmitteln, insbesondere im Trinkwasser, ist potenziell bedenklich für die Gesundheit von Kindern, vor allem jenen mit leichtem oder moderatem Jodmangel. Eine hohe Chlorat-Aufnahme an einem einzigen Tag könnte für den Menschen giftig sein und kann die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen, einschränken und zu Nierenversagen führen. Die EFSA hat daher auch eine sichere Höchstmenge für eine Tagesaufnahme von Chlorat (die sogenannte „akute Referenzdosis“) von 36 µg/kg KG/Tag empfohlen. Die höchsten Schätzungen der akuten Exposition lagen für alle Altersgruppen unter dieser sicheren Aufnahmemenge.

 


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Babynahrung: dm informiert über Gummi-Abriebpartikel in „babylove Früchteallerlei mit Vollkorn“

dm informiert aus Gründen der Sorgfaltspflicht über kleine Gummi-Abriebpartikel im Artikel „babylove Früchteallerlei mit Vollkorn 190g ab dem 6. Monat“ mit dem Mindesthaltbarkeits­datum 13.10.2019 und der Chargennummer 20624874. Das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer sind leicht auf dem Deckelrand zu erkennen.

Wie das Unternehmen mitteilt, ist nicht auszuschließen, dass sich kleine Gummi-Abriebpartikel in dem Produkt befinden können. Diese sind schwarz und heben sich vom Produkt ab.

 

achtungBetroffener Artikel


Artikel: babylove Früchteallerlei mit Vollkorn
Inhalt: 190g
Altersempfehlung: ab dem 6. Monat
Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.10.2019
Chargennummer: 20624874

Auch wenn das Unternehmen mitteilt, dass von dem Abrieb keine Gesundheitsgefahr ausgeht, da es für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion bestimmt ist, raten wir vom Verzehr ab

Kunden, die das Produkt nicht weiter verwenden möchten, können dieses ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten, so dm weiter

Produktabbildung: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG

 


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Rückruf: Salmonellen – Riesiger Rückruf von Lactalis Babynahrung

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir unbedingt um Beachtung dieser Meldung

UPDATE 21.12.2017 – Liste der betroffenen Produkte wurde erheblich erweitert

Französische Behörden ordnen Rückruf von vielen Lactalis Babynahrungsprodukten an. 

Der französische Minister für Wirtschaft und Finanzen,Bruno LE MAIRE hat aus Sicherheitsgründen den Rückruf sowie einen Exportstopp für eine große Anzahl von Baby-und Kindernahrungsprodukten des Herstellers Lactalis angeordnet. Betroffen sind Produkte, die im Jahr 2017 im Werk Craon hergestellt wurden. Grund für die Maßnahmen ist eine Kontaminationsgefahr durch Salmonellen.

Bereits Anfang Dezember wurde über eine ungewöhnliche Zahl von Infektionen mit dem Erreger Salmonella Agona bei Kleinkindern unter 6 Monaten berichtet. Die Lactalis Nutrition Health (LNS) Gruppe informierte über 20 Salmonellosefällen bei Kindern unter 6 Monaten, die Lactalis Produkte konsumiert hatten. Daraufhin startete das Unternehmen den Rückruf von 12 Säuglingsmilchen.

In der vergangenen Woche wurden nun 5 neue Fälle von Salmonellose bei Säuglingen gemeldet, darunter Infektion mit dem gleichen Stamm von Salmonella (Salmonella Agona) 

achtungBetroffene Artikel


Betroffen sind derzeit mehr als 550 verschiedene Chargen unterschiedlicher Babynahrungsprodukte, unter anderem Marken wie Milumel und Picot

Eine Liste der aktuell betroffenen Chargen und Produkte findet sich untenstehend als PDF Download

Liste der betroffenen Produkte > 

Milumel Rückruf > Picot Rückruf >

 

Infobox Salmonellen

ACHTUNG!
Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten. Sollten sich nach dem Verzehr untenstehende Symptome zeigen, suchen sie unverzüglich ihren Hausarzt auf

Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, und Fieber auslösen. Verbraucher müssten in diesem Fall einen Arzt aufsuchen, und sofort auf Verdacht auf Salmonella hinweisen. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt i.d.R. 48 Stunden, selten bis zu 3 Tage. Diese Symptome können bei Kleinkindern, immungeschwächten und älteren Menschen verstärkt auftreten.

 


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Rückruf: PAK – Nestlé Belgien ruft CERELAC Getreidekeks Babynahrung zurück

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung

Nestlé Belgien ruft in Abstimmung mit der belgischen Lebensmittelbehörde l’AFSCA (Agence fédérale pour la Sécurité de la Chaîne alimentaire) CERELAC Getreidekeks Babynahrung in der 800g Packung zurück. Grund für die Maßnahme ist eine Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen.

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Produkt: CERELAC
Inhalt: 800g
Marke: Nestlé
MHD: 07/2018
Lot- Chargennummer: L-70740291

Verkauf in Belgien und evtl. in Luxemburg


Andere NESTLE CERELAC Lotnummern bzw. Produkte sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen

Kundenservice
Verbraucher erhalten betroffene Packungen ersetzt. Hierzu sollte der Packungsabschnitt mit den relevanten Daten (MHD/Chargennummer sowie den Strichcode) ausgeschnitten werden und mitsamt der kompletten Bankverbindung (Empfänger/IBAN) an nachfolgende Adresse geschickt werden

CERELAC
C/O HighCo Data
BP 12794
1733 Asse


 

Information
Die Aufnahme der Schadstoffe erfolgt durch die Nahrung und Trinkwasser, durch die Atmung der belasteten Luft über die Lunge (wobei Autoabgase und Tabakrauch für die allgemeine Bevölkerung am bedeutendsten sind) sowie durch die Haut. Bei Kindern ist die Schadstoff-Aufnahme besonders hoch.

PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen.

Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.

Zum Beispiel wird das Benzo[a]pyren bei Schornsteinfegern für den Hautkrebs verantwortlich gemacht

 


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Rückruf: Gesundheitsschädlich – Medis ruft Novalac Säuglingsnahrung zurück

Der Rückruf gilt nicht für die in Deutschland von der Careforce Pharma GmbH vertriebenen Chargen von „Novalac 1“, da die betroffenen Chargen nicht nach Deutschland geliefert wurden. Die Säuglingsnahrung „Novalac CC“ wird in Deutschland nicht vertrieben.

Die MEDIS GmbH ruft Säuglingsnahrung zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde im Produkt Novalac 1 und Novalac CC des Herstellers UP Medi-Europa SA (hergestellt in Deutschland bzw. Frankreich) bei Analysen ein möglicher unangemessener Inhalt von Glycidyl-Fettsäureester festgestellt.

Das Produkt ist gesundheitsschädigend und daher nicht zum Verzehr geeignet

 

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Produkt: Novalac 1 Säuglingsmilchnahrung
Inhalt: 800g
Chargennummer: 9828301
mindestens haltbar bis 01.09.2019


Produkt: Novalac CC Säuglingsmilchnahrung
Inhalt: 400g
Chargennummer: 45405
mindestens haltbar bis 23.09.2018


Die Produkte sind aufgrund eines möglichen unangemessenen Inhalts von Glycidyl-Fettsäureester nicht zum Verzehr geeignet!

Das Produkt ist gesundheitsschädigend und daher nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten in allen Apotheken zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Der Vertreiber MEDIS GmbH kommt seiner Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf des Produktes veranlasst.

Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung durch unser Unternehmen verursacht wurde.

Produktabbildungen: Medis GmbH


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Rückruf: Zu geringer Jodgehalt – Töpfer ruft „Lactopriv, milchfreie Spezialnahrung“ zurück

Die Töpfer GmbH ruft „Lactopriv, milchfreie Spezialnahrung“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, hat eine eigene routinemäßig durchgeführte Qualitätskontrolle ergeben, dass die unten genannte Charge des Produktes entgegen der Deklaration einen zu geringen Gehalt an Jod aufweist. Jod ist ein wichtiger Nährstoff, gerade für Säuglinge.

Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes ruft die Firma Töpfer die betroffenen Lebensmittel zurück. Die Kunden werden aufgefordert, die Lebensmittel der betroffenen Charge nicht an Säuglinge zu verfüttern.

 

achtungBetroffener Artikel


Produkt: Lactopriv – Milchfreie Spezialnahrung – Diätetisches Lebensmittel
Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.07.2018
Charge: L6003401X014

Die Chargennummer befindet sich an der Unterseite der Packung


Alle anderen Produkte der Marke Töpfer, sowie alle anderen Chargen des Produkts Lactopriv sind nicht betroffen.

Die betroffenen Produkte können in allen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Verbraucherservice
Für Rückfragen steht unter der Nummer 08374/934-222 eine Hotline zur Verfügung. E-Mail: elternservice@toepfer-gmbh.de

Produktabbildung: Töpfer GmbH


 

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Rückruf: enthält Gluten – dm-drogerie markt ruft Babybrei zurück

dm-drogerie markt ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „dmBio Apfel mit Banane und Hirse 190 g“ zurück. Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.02.2019. Der Artikel enthält glutenhaltiges Getreide (Hafer, Dinkel, Gerste), das bei Menschen mit einer Allergie oder Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) gesundheitliche Probleme hervorrufen kann.

Für Nicht-Betroffene ist die Ware unbedenklich verzehrbar

 

achtungBetroffener Artikel



Artikel: dmBio Apfel mit Banane und Hirse
Inhalt: 190 g
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 03.02.2019

Grund für den Rückruf: In einzelnen Gläschen befindet sich der Inhalt „Apfel-Birne mit Dreikorn“

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist leicht auf der Seite des Deckels zu erkennen


Diese enthalten entgegen der Angaben auf der Produktverpackung des „dmBio Apfel mit Banane und Hirse 190 g“ glutenhaltiges Getreide (Hafer, Dinkel, Gerste).

Kunden werden gebeten, das Produkt mit oben genanntem MHD, ungeöffnet oder bereits angebrochen, nicht zu konsumieren und in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

 

Weitere Informationen für Kunden:
dm-ServiceCenter
Tel.: 0800 365 8633 (kostenfrei)
E-Mail: servicecenter@dm.de
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8 bis 20 Uhr

Produktabbildung: dm-drogerie markt GmbH


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