Trotz Mineralöl-Funden: Nestlé verkauft belastete Säuglingsmilch weiter und täuscht Eltern

foodwatch kritisiert Einladung zu Expertentreffen als verantwortungslose Verzögerungstaktik

Obwohl drei unabhängige Labore in Nestlé-Säuglingsmilch krebsverdächtige Mineralölrückstände nachgewiesen haben, verkauft das Unternehmen die Produkte weiter. Gegenüber Eltern behauptet Nestlé, das Milchpulver sei „absolut sicher“, Babys könnten weiter damit gefüttert werden. Eigene Untersuchungen oder Belege für diese Aussage legt der Hersteller jedoch nicht vor. Die Verbraucherorganisation foodwatch, die die Tests vergangene Woche öffentlich gemacht hatte, kritisierte das Verhalten von Nestlé als verantwortungslos. Der größte Lebensmittelhersteller sei in der Pflicht, die Unbedenklichkeit seiner Säuglingsmilch anhand geeigneter Analysen nachzuweisen und alle mit Mineralöl verunreinigten Produkte sofort zurückzurufen. Das lehnt Nestlé jedoch bisher ab. Stattdessen hat das Unternehmen foodwatch zu einem persönlichen „Expertentreffen“ am Frankfurter Flughafen eingeladen. Die Verbraucherorganisation kritisierte die Einladung in einem Schreiben an Nestlé-Deutschland-Chef Marc Boersch als reine Verzögerungstaktik, um von der eigenen Verantwortung abzulenken.

„Der größte Lebensmittelhersteller der Welt hat offensichtlich erhebliche Probleme bei der Qualitätssicherung seiner Babynahrung. Aber anstatt die mit Mineralöl verunreinigten Baby-Produkte sofort zurückzurufen und Eltern zu warnen, spielt Nestlé auf Zeit. Da machen wir nicht mit“, erklärte Matthias Wolfschmidt, internationaler Kampagnendirektor von foodwatch. „Das Problem mit Mineralölverunreinigungen ist seit Jahren bekannt, unsere unabhängigen Laborergebnisse liegen auf dem Tisch – Nestlés Verhalten ist ebenso unverantwortlich wie blamabel. Statt foodwatch zu vertraulichen Gesprächen am Frankfurter Flughafen zu laden, muss Nestlé endlich handeln!“

foodwatch hatte die Ergebnisse von drei zertifizierten Laboren veröffentlicht, die unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Analysemethoden Babymilch auf Mineralöle untersucht hatten. Von vier in Deutschland eingekauften Produkten waren drei mit krebsverdächtigen aromatischen Mineralölbestandteilen (MOAH) verunreinigt: Zwei Produkte von Nestlé und ein Milchpulver der Firma Novalac. Nur in einem Produkt – der Nestlé-Säuglingsmilch „Beba Optipro 3, 800g, ab dem 10. Monat“ – waren keine MOAH-Rückstände nachweisbar.

Mineralöle sind die größte Verunreinigung im menschlichen Körper. Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) beschreibt besonders die „aromatischen Mineralöle“ (MOAH) als potenziell krebserregend und erbgutschädigend – weshalb solche Rückstände selbst in kleinsten Mengen nicht in Lebensmitteln enthalten sein sollten. Neben Maschinen bei Ernte und Verarbeitung kann auch die Verpackung der Grund für die Mineralöl-Verunreinigung sein. So enthalten zum Beispiel Verpackungen aus Altpapier oft Mineralöle aus Druckfarben, die auf Lebensmittel übergehen können.

Die nach den Labortests mit MOAH belasteten Produkte sind:

Deutschland

Novalac Säuglingsmilchnahrung PRE 400g
Chargennummer: A5952275
Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.03.2020
Belastung mit MOAH: 0,5 mg/kg

Nestlé BEBA OPTIPRO PRE 800 g von Geburt an
Chargennummer: 91120346AA
Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2020
Belastung mit MOAH: 3,0 mg/kg

Nestlé BEBA OPTIPRO 1 800 g von Geburt an
Chargennummer: 9098080621
Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2020
Belastung mit MOAH: 1,9 mg/kg

Niederlande

Neolac Organic 1 Komplette Säuglingsnahrung, 0-6 m
Belastung mit MOAH: 1,6 mg/kg

Hero Baby Nutrasense hypoallergen, 0-6 Monate
Belastung mit MOAH: 0,8 mg/kg

Nutrilon Diätnahrung gegen Kuhmilchallergie 1, 0-6 Monate
Belastung mit MOAH: 1,2 mg/kg

zur Meldung von foodwatch Niederlande >

FAQ zur Untersuchung > E-Mail-Aktion von foodwatch >

Quelle: foodwatch e.V.
Internet: www.foodwatch.de

Mineralöl-Rückstände

BABYNAHRUNG
foodwatch-Labortests: Krebsverdächtige Mineralöl-Rückstände in Säuglingsmilch von Nestlé und Novalac

Verbraucherorganisation fordert sofortigen Verkaufsstopp und Rückruf in Deutschland und Österreich

Quellen und weiterführende Informationen:

– Schreiben von foodwatch an Nestlé: t1p.de/b359  
– Report mit den Laborergebnissen (englischsprachig): t1p.de/4ps3  
– Fragen und Antworten: www.foodwatch.org/de/informieren/mineraloel/faq-mineraloel-in-saeuglingsmilch/  
– Nestlé-Stellungnahme zu den Labortests: www.nestle.de/unternehmen/frag-nestle/antwort/babys-koennen-sicher-mit-nestle-saeuglingsmilchnahrung-gefuettert-werden  
– EFSA zu Mineralöl: www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/2704  




foodwatch-Labortests: Krebsverdächtige Mineralöl-Rückstände in Säuglingsmilch von Nestlé und Novalac

Update 24.10.19 – 20:55 Uhr  Nestle hat nun ein Statement veröffentlicht. Der Text findet sich unterhalb des Artikels


Verbraucherorganisation fordert sofortigen Verkaufsstopp und Rückruf in Deutschland und Österreich

Säuglingsmilch-Produkte von Nestlé und Novalac sind mit gesundheitsgefährdendem Mineralöl belastet. Das belegen unabhängige Laboranalysen, die die Verbraucherorganisation foodwatch am Donnerstag veröffentlicht hat. In Deutschland und Österreich sind die Nestlé-Produkte „Beba Optipro Pre, 800 g, von Geburt an“ und „Beba Optipro 1, 800 g, von Geburt an“ betroffen sowie die in Apotheken in Deutschland erhältliche „Novalac Säuglingsmilchnahrung Pre, 400g“. Bei den Labortests wurden in dem Milchpulver sogenannte aromatische Mineralölbestandteile nachgewiesen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

foodwatch forderte Nestlé und Novalac auf, die belasteten Produkte sofort zurückzurufen und die Eltern vor dem Gebrauch der Produkte zu warnen. Unter www.foodwatch.org/de/mitmachen/mineraloel-raus-aus-der-babymilch/ startete foodwatch einen Online-Appell, mit dem Verbraucherinnen und Verbraucher diese Forderung unterstützen können. Zudem forderte foodwatch Handelsketten und Apotheken auf, den Verkauf der Produkte zu stoppen.

„Aromatische Mineralölbestandteile haben in Lebensmitteln nichts zu suchen – schon gar nicht in Produkten für Säuglinge. Gerade bei Lebensmitteln für Neugeborene müssen sich die Eltern absolut darauf verlassen können, dass die Produkte gesundheitlich unbedenklich sind“, erklärte Martin Rücker, Geschäftsführer von foodwatch-Deutschland. „Jeder weitere Tag, an dem Hersteller wie Nestlé ihre mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigte Babymilch in den Verkaufsregalen stehen lassen, erhöht das Risiko für Neugeborene – das ist vollkommen unverantwortlich. Die Produkte müssen sofort und überall aus dem Verkauf genommen werden.“

Im Auftrag von foodwatch hatten drei zertifizierte Labore unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Analysemethoden Babymilch auf Mineralöle untersucht. Von vier in Deutschland eingekauften Produkten waren drei mit krebsverdächtigen aromatischen Mineralölbestandteilen (MOAH) verunreinigt. Nur in einem Produkt – der Nestlé-Säuglingsmilch „Beba Optipro 3, 800g, ab dem 10. Monat“ – waren keine MOAH-Rückstände nachweisbar. Die Analysen zeigten, dass es sich um ungereinigte Mineralöl-Bestandteile handelt. Nach Einschätzung von foodwatch könnten sie von den als Verpackung verwendeten Weißblechdosen auf die Produkte übergegangen sein. Bei deren Produktion werden so genannte Walz- und Schneidöle verwendet. Die Verbraucherorganisation riet Eltern daher, ihren Kindern vorsorglich keine Säuglingsmilch aus Weißblechdosen mehr zu füttern, bis die Hersteller belegen können, dass die Produkte unbelastet sind.

foodwatch hatte die getesteten Chargen Ende Juli und Anfang August 2019 eingekauft. Nachdem ein erster Labortest vorlag, beauftragte die Organisation nicht nur eine wiederholte Analyse im selben Labor, sondern zudem auch zwei weitere Laboratorien, um die Befunde zu überprüfen. Die nun vorliegenden Ergebnisse wurden gemeinsam mit Experten analysiert. Neben den vier Produkten aus dem Handel in Deutschland und Österreich hatte foodwatch zwölf weitere Babymilch-Produkte aus Frankreich und den Niederlanden untersuchen lassen. Hier wurden in fünf Fällen aromatische Mineralöle gefunden, unter anderem in Produkten von Danone und Nestlé (in Frankreich) und Hero Baby (in den Niederlanden).

Mineralöle sind die größte Verunreinigung im menschlichen Körper. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA beschreibt besonders die „aromatischen Mineralöle“ (MOAH) als potenziell krebserregend und erbgutschädigend – weshalb solche Rückstände selbst in kleinsten Mengen nicht in Lebensmitteln enthalten sein sollten. Neben Maschinen bei Ernte und Verarbeitung kann auch die Verpackung der Grund für die Mineralöl-Verunreinigung sein. So enthalten zum Beispiel Verpackungen aus Altpapier oft Mineralöle aus Druckfarben, die auf Lebensmittel übergehen können. Bereits 2015 hatte foodwatch in einem internationalen Labortest 120 Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Cornflakes untersuchen lassen – 43 Prozent der Produkte enthielten aromatische Mineralöle.

Obwohl die Gesundheitsgefahren durch Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln seit Jahren bekannt sind, gibt es bisher nicht einmal gesetzliche Grenzwerte. foodwatch fordert sichere Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln – bei den besonders kritischen aromatischen Mineralölen (MOAH) muss eine Null-Toleranz gelten.

achtungBetroffene Artikel


Die nach den Labortests mit MOAH belasteten Produkte sind:

Deutschland

Novalac Säuglingsmilchnahrung PRE 400g
Chargennummer: A5952275
Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.03.2020
Belastung mit MOAH: 0,5 mg/kg

Nestlé BEBA OPTIPRO PRE 800 g von Geburt an
Chargennummer: 91120346AA
Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2020
Belastung mit MOAH: 3,0 mg/kg

Nestlé BEBA OPTIPRO 1 800 g von Geburt an
Chargennummer: 9098080621
Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2020
Belastung mit MOAH: 1,9 mg/kg

Niederlande

Neolac Organic 1 Komplette Säuglingsnahrung, 0-6 m
Belastung mit MOAH: 1,6 mg/kg

Hero Baby Nutrasense hypoallergen, 0-6 Monate
Belastung mit MOAH: 0,8 mg/kg

Nutrilon Diätnahrung gegen Kuhmilchallergie 1, 0-6 Monate
Belastung mit MOAH: 1,2 mg/kg

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Quelle: foodwatch e.V.
Internet: www.foodwatch.de

 

Nestle Stellungnahme

Frankfurt am Main, 24. Okt 2019

Die Gesundheit und Sicherheit von Babys haben bei uns oberste Priorität. Deshalb nehmen wir die in dem Bericht von Foodwatch erhobenen Vorwürfe sehr ernst.

Uns ist bewusst, dass der Bericht von Foodwatch bei vielen Eltern Besorgnis erregt hat. Natürlich werden wir mit Foodwatch in Kontakt treten, um den Bericht besser nachvollziehen zu können.

Wir möchten allen Müttern und Vätern versichern, dass die Babys weiterhin sicher mit unserer Säuglingsnahrung gefüttert werden können. Beba Optipro Pre und Beba Optipro 1 erfüllen alle lebensmittelrechtlichen Vorschriften in Deutschland und der EU.

Allen besorgten Eltern bieten wir an, sich bei möglichen Fragen bitte direkt an unsere Expertinnen beim Nestlé-Babyservice info@babyservice.de zu wenden.

Quelle: Nestlé Deutschland AG

 

 

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Rückruf: Folienteilchen – dm-drogerie markt ruft Babygläschen „dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung“ zurück

UPDATE 24.10.2019 – dm wurde nach vorliegenden Informationen bereits am 11.09.2019 über den Folienfund informiert. Warum es mehr als einen Monat dauerte, bis seitens des Unternehmens gehandelt wurde ist derzeit nicht klar. Eine entsprechende Anfrage an dm wurde verschickt.


dm-drogerie markt ruft den Artikel „dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung nach dem 4. Monat 125g“ zurück. Betroffen sind ausschließlich die Gläschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 21.01.2021

Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass in das oben genannte Produkt kleine, blaue Folienteilchen gelangt sein könnten.

achtungBetroffener Artikel


Artikel: dmBio Hühnchenfleisch Zubereitung nach dem 4. Monat
Inhalt: 125g
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 21.01.2021

Diese Angabe ist leicht auf dem Deckelrand zu erkennen. 

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder Produkte sind nicht betroffen.

Wir bitten Sie, das Produkt mit dem oben genannten MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird Ihnen selbstverständlich erstattet.

Produktabbildung: dm-drogerie markt GmbH

 

Hintergrund Fremdkörper

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen!

Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte NICHT mehr verwenden und dem Handel zurückbringen

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

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Rückruf: Aflatoxin – dm ruft verschiedene „babylove“ Babynahrung zurück

dm-drogerie markt informiert über den Rückruf verschiedener Babynahrungs Artikel der dm-Marke babylove. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde im Rahmen von Eigenkontrollen festgestellt, dass in einzelnen Produkten mit unten genannten MHD erhöhte Aflatoxin-Gehalte nicht ausgeschlossen werden können.

Kunden werden gebeten, die Produkte mit oben genannten MHD nicht zu konsumieren 

achtungBetroffene Artikel


Artikel: „babylove Granatapfel-Mango in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat“
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.10.2020

Artikel: „babylove Pfirsich-Maracuja in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat“
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.10.2020

Artikel: „babylove Erdbeere & Himbeere in Apfel, 190 g, nach dem 4. Monat“
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.10.2020

Artikel: „babylove Erdbeere-Banane in Apfel mit Müsli, 90 g, ab 1 Jahr
(Quetschbeutel)“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 16.10.2020 und 17.10.2020

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist leicht auf dem Deckelrand, bzw. auf der Rückseite des jeweiligen Produkts zu erkennen.

Kunden werden gebeten, die Produkte mit oben genannten MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Kundenservice
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
dm-ServiceCenter
Tel.: 0800 365 8633 (kostenfrei)
E-Mail: servicecenter@dm.de
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8 bis 20 Uhr

Kundeninformation >

Produktabbildung: dm-drogerie markt

Infobox Aflatoxin

ACHTUNG!

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Pilzgifte (Mykotoxine). Man unterscheidet mindestens 20 natürlich vorkommende Aflatoxine, von denen Aflatoxin B1 als das für den Menschen gefährlichste gilt. Neben Aflatoxin B1 haben vor allem die Toxine B2, G1 und G2 sowie die in Milch vorkommenden Derivate M1 und M2 eine größere Bedeutung.

Aflatoxine haben bei Konzentrationen um 10 µg/kg Körpergewicht akut hepatotoxische Wirkung (Leberdystrophie), wirken jedoch schon bei geringeren Konzentrationen und vor allem bei wiederholter Aufnahme karzinogen auf Säugetiere, Vögel und Fische. Die letale Dosis von Aflatoxin B1 beträgt bei Erwachsenen 1 bis 10 mg/kg Körpergewicht bei oraler Aufnahme. Im Tierversuch mit Ratten (letale Dosis 7,2 mg/kg Körpergewicht) wurde die Karzinogenität einer Tagesdosis von 10 µg/kg Körpergewicht eindeutig nachgewiesen. Aflatoxin B1 ist damit eine der stärksten krebserzeugenden Verbindungen überhaupt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar

 

Verbraucherinformation
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Rückruf: Fremdkörper – ROSSMANN ruft Babydream Baby- und Kinder Müsli zurück

ROSSMANN informiert über den Rückruf  der Artikel „Babydream Baby-Müsli & Babydream Kinder-Früchtemüsli“ Wie das Unternehmen mitteilt, können sich in den genannten Produkten Teile von Apfelstielen befinden. 

ROSSMANN bittet darum, alle Packungen des Babydream Baby-Müslis (EAN 4305615541662) sowie Babydream Kinder-Früchtemüslis (EAN 4305615649023) mit den unten abgebildeten Mindesthaltbarkeitsdaten in unsere Verkaufsstellen zurück zu bringen

Alnatura ruft Kinder-Bircher-Müsli und Müslikekse zurück
Zuvor hatte bereits Alnatura über den Rückruf der Baby Artikel Alnatura Kinder-Bircher-Müsli (ab 1 Jahr) sowie Alnatura Müslikekse (ab 15. Monat) informiert.

achtungBetroffener Artikel


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Babydream Baby-Müsli
EAN 4305615541662
MHD 18.12.2019

Babydream Kinder-Früchtemüsli
EAN 4305615649023
MHD 19.12.2019

Das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Boden der Verpackung eingeprägt.

Die Ware wurde bereits aus dem Handel genommen.

Kundinnen und Kunden können Packungen mit einem der oben genannten Mindesthaltbarkeitsdaten in jeder ROSSMANN Filiale zurückgeben, der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Kundenservice
Weitere Informationen erhalten Sie beim ROSSMANN-Kundenservice unter 0800 / 76 77 62 66 (erreichbar Mo. – Fr. von 9 bis 18 Uhr).

Kundeninformation > weiterer Rückruf bei ROSSMANN >

Produktabbildung: ROSSMANN

Hintergrund Fremdkörper

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen!

Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte NICHT mehr verwenden und dem Handel zurückbringen

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Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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Rückruf: Fremdkörper – Alnatura ruft Kinder-Bircher-Müsli und Müslikekse zurück

Alnatura informiert über den Rückruf der Baby Artikel Alnatura Kinder-Bircher-Müsli (ab 1 Jahr) sowie Alnatura Müslikekse (ab 15. Monat). Wie das Unternehmen mitteilt, können sich in den genannten Produkten Teile von Apfelstielen befinden. 

ROSSMANN ruft Babydream Baby- und Kinder Müsli zurück

ROSSMANN bittet darum, alle Packungen des Babydream Baby-Müslis (EAN 4305615541662) sowie Babydream Kinder-Früchtemüslis (EAN 4305615649023) mit den unten abgebildeten Mindesthaltbarkeitsdaten in unsere Verkaufsstellen zurück zu bringen. Wie das Unternehmen mitteilt, können sich in den genannten Produkten Teile von Apfelstielen befinden. 

achtungBetroffener Artikel


Artikel: Alnatura Kinder-Bircher-Müsli (ab 1 Jahr)
Mindesthaltbarkeitsdaten 11.10.2019 und 02.11.2019 

Artikel: Alnatura Müslikekse (ab 15. Monat) 
Mindesthaltbarkeitsdatum 04.09.2019

Das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf dem Boden der Verpackung aufgedruckt.

Die Ware wurde bereits aus dem Handel genommen.

Kundinnen und Kunden, die eine Packung mit einem der oben genannten Mindesthaltbarkeitsdaten zu Hause haben, können diese zurückbringen und erhalten Ersatz.

Andere Alnatura Müslis bzw. Alnatura Kekse oder solche mit einem anderen Mindesthaltbarkeitsdatum sind nach Unternehmensangaben von dem Rückruf nicht betroffen.

 

Hintergrund Fremdkörper

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen!

Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte NICHT mehr verwenden und dem Handel zurückbringen

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden, aber unserer Meinung nach nicht ausreichend. So ist nicht gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

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Salmonellen – Rückruf von Babynahrung in Frankreich

Erneut wird in Frankreich aus Sicherheitsgründen ein Rückruf von Babynahrungsprodukten durchgeführt. Bereits Ende 2017 sorgte ein riesiger Rückruf von Lactalis aufgrund Salmonellen für Schlagzeilen.

Betroffen sind Produkte, die in einem spanischen Werk hergestellt wurden. Grund für die Maßnahmen ist eine Kontaminationsgefahr durch Salmonellen (Salmonella Poona).

Die von den französischen Gesundheitsbehörden durchgeführten Untersuchungen haben derzeit 4 Säuglinge identifiziert, die mit demselben Stamm infiziert wurden.

achtungBetroffener Artikel


Die Produkte waren teilweise über Online Apotheken auch in Deutschland bestellbar

Modilac
MODILAC EXPERT RIZ 1er âge
MODILAC EXPERT RIZ AR 1er âge
MODILAC EXPERT RIZ AR 2ème AGE
MODILAC EXPERT RIZ 2ème AGE
MODILAC EXPERT RIZ CROISSANCE
MODILAC EXPERT PREMA
PREMODILAC EXPERT
MODILAC EXPERT SL
MODILAC EXPERT HA
MODILAC EXPERT TRANSIT +
MODILAC EXPERT AR 1er AGE
MODILAC EXPERT AR 2eme AGE
MODILAC – MON PREMIER DESSERT SANS-LAIT CACAO
MODILAC – MON PREMIER DESSERT SANS-LAIT CARAMEL
MODILAC – MON PREMIER DESSERT SANS-LAIT VANILLE
MODILAC – MON PREMIER DESSERT SANS-LAIT BANANE
MODILAC 1er AGE distribués par les associations caritatives
MODILAC 2ème AGE distribués par les associations caritatives

Picot AR-Milch
Die Rücknahme betrifft 16.300 Schachteln Picot AR-Milch, die seit dem 29. November 2018 ausschließlich in Apotheken verkauft wurden

 

Die Gesundheitsbehörden fordern Eltern die betroffene Babynahrung besitzen, auf, diesen nicht zu verwenden, und die jeweiligen Verkaufsstellen zurückzubringen. Wenn ein Kind Symptome einer Lebensmittelvergiftung (Durchfall, Erbrechen) zeigt, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden

Eltern sollten auf andere Produkte ausweichen, die Apotheken wurden informiert und werden entsprechend beraten.

Information der Gesundheitsbehörde >

Infobox Salmonellen

ACHTUNG!
Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten. Sollten sich nach dem Verzehr untenstehende Symptome zeigen, suchen sie unverzüglich ihren Hausarzt auf

Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, und Fieber auslösen. Verbraucher müssten in diesem Fall einen Arzt aufsuchen, und sofort auf Verdacht auf Salmonella hinweisen. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt i.d.R. 48 Stunden, selten bis zu 3 Tage. Diese Symptome können bei Kleinkindern, immungeschwächten und älteren Menschen verstärkt auftreten.

 

Verbraucherinformation
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Rückruf: Nestlé ruft Alfamino Babynahrung zurück und warnt vor Verzehr

Die Nestlé Health Science informiert über den Rückruf von Alfamino Spezialnahrung für Babys. Wie das Unternehmen mitteilt, kann eine begrenzte Anzahl von Dosen dieses Chargencodes eine deutlich erhöhte Dosis an Mineralstoffen enthalten.

Eltern werden gewarnt, betroffenes Produkt nicht den Kindern zum Verzehr zu geben.

Verbraucher können das fehlerhafte Produkt nach der Zubereitung an einem grün/grauen Aussehen erkennen.

achtungBetroffener Artikel


Artikel: Alfamino
Inhalt: 400 Gramm
Chargencode: 80250346GA 
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 01 2020 von 

Kundeninformation >

Alfamino Produkte mit einem anderen Code sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Verbraucher, die die Alfamino Spezialnahrung erworben haben, können diese in ihrer Apotheke umtauschen oder sich erstatten lassen. Das Produkt sollte nicht konsumiert werden.

ACHTUNG

Ein Baby, das ein Produkt aus einer dieser wenigen Dosen konsumiert, kann krank werden (mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen). Wir empfehlen Ihnen dringend, in diesen Fällen sofort Ihren Arzt zu konsultieren.

Alfamino ist eine Spezialnahrung auf Basis non-allergener Aminosäuren zur diätetischen Behandlung komplizierter/schwerer Fälle von Kuhmilcheiweißallergie (KMPA) und/oder Nahrungsmittelallergien/-unverträglichkeiten.

Die betroffene Charge wurde ausschließlich in Deutschland in den Handel gebracht. Andere Babymilchprodukte sind hiervon nicht betroffen.

Kundenservice
Verbraucher können sich unter der Hotline 0800-5891263 näher informieren.

Foto: Nestlé Health Science

Verbraucherinformation
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Rückruf: Bleigehalt zu hoch – Delhaize ruft Babykekse zurück

Da viele Verbraucher die in Grenznähe leben, auch dort einkaufen bitten wir um Beachtung dieser Meldung

Die Lebensmittel-Kette Delhaize aus Belgien informiert über den Rückruf von Babykeksen mit dem Haltbarkeitsdatum 25.02.2019. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde im Rahmen interner Qualitätsprüfungen festgestellt, dass der Gehalt an Blei zu hoch ist. Das Unternehmen bittet Kunden die betroffenen Babykekse nicht mehr zu verwenden!

Die Lebensmittel-Kette Delhaize ist mit vielen Filialen auch im direkten Grenzgebiet zu Deutschland vertreten.

achtungBetroffener Artikel


Produkt: Baby Kekse 18M
Marke: Delhaize
Gewicht: 150g
EAN-Code: 5400113505235
Mindestens haltbar bis (DDM): 25/02/2019
Vermarktungszeitraum: 10.06.2018 bis 03.10.18

Kunden können betroffene Kekse in jeder Delhaize-Filiale gegen Kaufpreiserstattung zurückgeben.

Kundeninformation >

 

Infobox Blei

ACHTUNG!

Blei reichert sich selbst bei Aufnahme kleinster Mengen, die über einen längeren Zeitraum stetig eingenommen werden, im Körper an, da es z. B. in Knochen eingelagert und nur sehr langsam wieder ausgeschieden wird. Blei kann so eine chronische Vergiftung hervorrufen, die sich unter anderem in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt. Bleivergiftungen sind besonders für Kinder und Schwangere gefährlich. Es kann auch Fruchtschäden und Zeugungsunfähigkeit bewirken. Im Extremfall kann die Bleivergiftung zum Tod führen. Die Giftigkeit von Blei beruht unter anderem auf einer Störung der Hämoglobinsynthese. Es hemmt mehrere Enzyme und behindert dadurch den Einbau des Eisens in das Hämoglobinmolekül. Dadurch wird die Sauerstoff-Versorgung der Körperzellen gestört.

Bleiglas und Bleiglasur eignet sich nicht für Ess- und Trinkgefässe, da Essig(säure) Blei als wasserlösliches Bleiazetat aus dem Silikatverbund herauslösen kann

Quelle: wikipedia.de – https://de.wikipedia.org/wiki/Blei – Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“

 

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Aflatoxin B1 in Babynahrung „Bimbosan Bio-Mais-Milchbrei“

UPDATE 17.07.2018

Heute hat uns der Schweizer Hersteller Bimbosan folgendes mitgeteilt

„Betroffen ist das Produkt Bimbosan Bio-Mais-Milchbrei, welches in Deutschland vertrieben wurde. Eine Analyse eines Einzelbeutels hat ein leicht erhöhtes Aflatoxin B1-Resultat ergeben. Daraufhin wurde ein repräsentatives Muster, bestehend aus 40 Einzelproben erhoben. Das Ergebnis der Untersuchung war mit 0.1mcg/kg Produkt gesetzeskonform. In enger Absprache mit den Behörden wurde auf Grund des Einzelresultates entschieden, das in Deutschland betroffene Produkt vorsorglich vom Markt zu nehmen.

Schweizer Kundinnen und Kunden sind nicht tangiert: Das in der Schweiz vertriebene Produkt ist nicht betroffen. Zudem kann Bimbosan ausschliessen, dass weitere Produkte betroffen sind. Zudem wurden alle noch am Lager befindlichen Bio-Mais-Milchbrei-Artikel umgehend gesperrt, es befinden sich keine betroffenen Konsumpackungen im Handel.

Das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) warnt aktuell (Notification details – 2018.1986) vor Aflatoxin B1 (B1 = 0.18µg/kg-ppb) in getreidebasierter Babynahrung aus der Schweiz.

Der RASFF-Meldung zufolge wurde das Produkt auch in Deutschland verkauft, allerdings werden leider weder Hersteller noch Verkaufswege genannt. Warum sich aber auch der Hersteller nicht selbst um Aufklärung bemüht, ist im Falle von Babynahrung nicht nachvollziehbar. Wir haben alle uns bekannten Hersteller angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten.

Unsere Empfehlung für Eltern kann daher nur lauten, getreidebasierte Babynahrung mit Herkunft Schweiz derzeit vorbeugend nicht zu füttern!

RASFF Meldung >

Infobox Aflatoxine

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Pilzgifte (Mykotoxine). Man unterscheidet mindestens 20 natürlich vorkommende Aflatoxine, von denen Aflatoxin B1 als das für den Menschen gefährlichste gilt. Neben Aflatoxin B1 haben vor allem die Toxine B2, G1 und G2 sowie die in Milch vorkommenden Derivate M1 und M2 eine größere Bedeutung.

Aflatoxine haben bei Konzentrationen um 10 µg/kg Körpergewicht akut hepatotoxische Wirkung (Leberdystrophie), wirken jedoch schon bei geringeren Konzentrationen und vor allem bei wiederholter Aufnahme karzinogen auf Säugetiere, Vögel und Fische. Die letale Dosis von Aflatoxin B1 beträgt bei Erwachsenen 1 bis 10 mg/kg Körpergewicht bei oraler Aufnahme. Im Tierversuch mit Ratten (letale Dosis 7,2 mg/kg Körpergewicht) wurde die Karzinogenität einer Tagesdosis von 10 µg/kg Körpergewicht eindeutig nachgewiesen. Aflatoxin B1 ist damit eine der stärksten krebserzeugenden Verbindungen überhaupt.

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