Rückruf: Listerien – Nermerich Feinkost ruft Alaska-Seelachs-Scheiben, Lachsersatz zurück

Die Nermerich Feinkost GmbH informiert über den Rückruf des Artikels Alaska-Seelachs-Scheiben, Lachsersatz in der 1000g Packung mit der Lotnummer 0275 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.07.2025.  Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen einer amtlichen Probe Listerien nachgewiesen.

Vom Verzehr der betroffenen Charge des Produkts wird dringend abgeraten.

Der Verkauf erfolgte über mehrere Großhändler

achtungBetroffener Artikel


Alaska-Seelachs-Scheiben, Lachsersatz
Produktionsdatum: 28.01.2025
Haltbarkeit: 27.07.2025
Verpackungseinheit: 1000g
Abtropfgewicht 750 Gramm
Los-Kennzeichnung: LOT 0275
Artikelnummer: 100310
Hersteller / Inverkehrbringer: Nermerich Feinkost GmbH

Nermerich Feinkost bittet darum, das Produkt umgehend zu entsorgen oder in den Verkaufsstellen zurückzugeben. Bei Rückgabe des Produkts wird der Betrag anstandslos und ohne Bon erstattet.

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Hintergrund Listerien

ACHTUNG! Gesundheitsgefahr!

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF – Schutz vor Infektionen mit Listerien

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

 

 

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